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Die Arbeitsbienen beginnen ab dem dritten Lebenstag mit der Brutpflge. Schlüsselreize sind die von den Maden ausgeschiedenen Hautsekrete und Duftstoffe. Fehlen diese, so werden die Maden als Fremdkörper angesehen und aus den Zellen entfernt. Befindet sich keine offene Brut im Volk, so fürhrt dies bei den Ammenbienen zu Unruhe und bei Flugbienen zu erhöhter Stechbereitschaft. Werden dem Volk aber wieder junge Maden zur Pflege gegeben, dann wird es schlagartig wieder ruhig. Je nach Alter erhalten die Maden von den Ammenbienen unterschiedlich zusammengesetzte Nahrung. Jungen Maden wird ein weißlicher Futtersaft verabreicht (Gelée royale) ältere Maden erhalten dann einen klareren Futtersaft (von älteren Ammenbienen), dem zunehmend mehr und mehr Pollen und Honig beigemischt wird. Die jüngsten Maden werden zunächst in Abständen von mehreren Stunden gefüttert, mit zunehmendem Alter wird ihnen jedoch stündlich mehrmals Futter verabreicht. Die Fütterungsdauer beträgt, je nach Alter der Maden, 30 Sekunden bis 3 Minuten. Die Königinnenmaden werden stets bevorzugt und besonders reichlich auschlißlich mit dem weißlichen Futtersaft der jüngsten Ammenbienen versorgt.