| Tag | Aufgabe |
| 1 - 3 | Putzbiene - Zellen putzen Die Biene putzt Ihre Zelle und kümmert sich auch um andere Zellen Die Futtersaftdrüsen bilden sich aus |
| 3 - 11 | Ammenbiene - Pflege der Brut Zunächst füttert die Biene ältere Maden mit einem Gemisch aus Pollen und Honig. Haben sich die Futtersaftdrüsen voll ausgebildet, übernimmt die Biene die Pflege der jüngeren Brut Die Wachsdrüsen sind im Aufbau |
| 12 - 18 | Baubiene - Wabenbau Jetzt wo die Wachsdrüsen voll ausgebildet sind, produzieren die Bienen Wachs und bauen den Wabenbau aus Die Futtersaftdrüsen bilden sich zurück |
| 19 - 21 | Wächterin - Bewachung des
Volkes Rückbildung der Wachsdrüsen |
| 22 -30 | Arbeitsbiene - Nährstoffe sammeln Die Biene sammelt jetzt Honigtau, Nektar, Pollen, Wasser und Kittharz |
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Die wichtigsten Drüsen der Honigbiene |
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Drüse |
Lage |
Funktion |
| Bei allen Bienenwesen vorhanden: |
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| Kopf- und Brustspeicheldrüsen | Kopf und Brust | Auflösung von Zucker, Wachsverarbeitung, Ausspeichelung von Brutzellen |
| Anhartsche Fußdrüse | jeweils letztes Fußglied | Verbesserung der Bodenhaftung auf glatten Oberflächen, Markierung von Stockeingang und Futterplätzen, Anlockung von Arbeiterinnen und Königin |
| Rektaldrüse | Kotblase | Regulierung des Wasser- und Mineralstoffhaushaltes, Absonderung von Katalase (Fäulnishemmstoff) |
Nur bei Königin und Arbeiterin ausgebildet bzw. vorhanden |
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| Oberkieferdrüsen Mandibeldrüsen |
Basis der Mundwerkzeuge | Königin:Königinnensubstanz(Pheromone), Sexuallockstoff, Hemmstoff für die Eierstockentwicklung bei Arbeiterinnen Arbeiterinnen:Futtersaft, Fermente, Trennmittel zur Wachs- und Propolisverarbeitung, Alarmpheromon I |
| Stachelkammerdrüse | zwischen Gift- und Kotblase | Anlocken von Arbeiterinnen und Drohnen |
| Giftdrüsen | am Stachelapperat | Stachelgift, Alarmpheromon II |
Nur bei Arbeiterinen ausgebildet bzw. vorhanden |
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| Futtersaftdrüsen | im Kopf zwischen Stirn und Gehirn | Futtersaft für Brut, Königin und Drohnen, bei Winterbienen auch Reservespeicher |
| Wangendrüsen | Kopf | zur Zeit unbekannt |
| Duftdrüse (Nassanoffsche Drüse) |
zwischen vorletzter und letzter Rückenschuppe | Markierungsduft |
Nur bei Königinnen ausgebildet bzw. vorhanden |
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| Rückenschuppendrüse | Rückenschuppen | Duftstoffe zur Brunstzeit, regen Geschlechtstrieb der Drohnen an |
| Samenblasendrüse (auch Y-Drüse) |
an der Samenblase | Ernährung und Reaktivierung der Spermien |
Nur bei Drohnen vorhanden |
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| Duftdrüse | am Hinterleibsende | zur Zeit unbekannt |
| Schleimdrüse | Teil der Geschlechtsorgane | Unterstützung des Begattungsvorganges |
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Der durchnittliche Anteil an Fruchtzucker beträgt
38% und an Traubenzucker 31%. Der Anteil an Maltose und anderem Doppelzucker,
sowie Mehrfachzucker beträgt ca. 9%.
Der Fruchtzucker wird vorrangig nach der Umwandlung in Glykogen als Energiereserve in der Leber gespeichert. Die Leber wird dadurch widerstandsfähiger. Traubenzucker dient im menschlichen Körper in erster Linie der Energiegewinnung und Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Honig ist ein sehr stoffwechselfreundliches Nahrungsmittel. |
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Honig enthält Spuren von den Vitaminen B1, B2, B6,
C, Biotin H, Pantothensäure, Nikotinsäure und Folsäure.
Es fehlen jedoch alle fettlöslichen Vitamine.
An einer besseren Zuckerverwertung im Organismus wirkt das im Honig enthaltene Vitamin B1 (Nervenvitamin) enscheidend mit, während das Vitamin C einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Eisenausnutzung leistet. |
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Kalium, Magnesium, Calcium, Kieselsäure, Phosphor, Schwefel, Mangan,
Silicium, Natrium, Kupfer, Chlor.
Die Mineralstoffe Kalium und Magnesium sind sowohl für die Blutdruckregulation als auch für die Steuerung der Muskel- und Nervenfunktionen zuständig. Magnesium kann gemeinsam mit Vitamin B6 Spannungen der Gefäßmuskulatur senken. Im Honig kann Magnesium seine volle Wirkung entfalten, weil gleichzeitig Vitamin B6 vorliegt. |
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Eisen, Kupfer, Mangan, Chrom u.a.
Eisen wird für die Bildung des roten Blutfarbstoffes benötigt. Kupfer ist vor allem wichtig im Abwehrkampf der Zellen gegen Infektionen. |
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Glutaminsäure, Leucin /Isoleucin, Asparaginsäure, Phenylalanin,
Threonin, Alanin, Histidin, Glycin, Lysin, Serin, Valin, Prolin, Cystin
In 100g Honig sind durchschnittlich 100mg freie Aminosäuren enthalten. Diese werden im menschlichen Körper für die Bildung wichtiger Stoffwechselgeschehen benötigt. Mit einem Anteil von 50-85% ist Prolin die am stärksten vertretene Aminosäure. Sie unterstützt die Bildung des roten Blutfarbstoffes. |
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(Fermente), Invertase, Diastase, Katalase, Phosphatase, Glucose-oxidase
Bei der fermentativen Zuckerumwandlung entstehen u.a. Stoffe mit antibakterieller Wirkung. Honig ist daher lange haltbar und hat lindernde Wirkung bei Infektionen der oberen Luftwege. |
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Acetylcholin, Wuchsstoffe
Acetylcholin ist eine Stickstoffverbindung, die sich günstig auf die Herztätigkeit auswirkt. |
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Apfelsäure, Essigsäure, Zitronensäure, Milchsäure,
Buttersäure, Succinsäure, Pyroglutaminsäure, Gluconsäure,
Salzsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure.
Honig enthält zahlreiche organische Säuren, die anregend auf den Appetit und die Verdauung wirken. Die verdauungsfördernde Wirkung des Honigs ist jedoch nicht nur auf die Säuren, sondern auch auf den Gehalt an Pollen sowie an Kalium und Acetylcholin zurückzuführen. |
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Blütenhonige enthalten kleine Mengen an Pollen. Blütenpollen regen die Verdauung an und aktivieren das Immunsystem des Darmes. |
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Carbonsäuren, Phenylessigsäureester, Acetaldehyd, Isobutyraldehyd,
Formaldehyd, Aceton, Diacetyl und weiter ca. 120 Duft- und Aromastoffe.
Sie sind für den unterschiedlichen Geschmack und Geruch der verschiedenen Honigsorten verantwortlich. Sie regen Appetit und Verdauung an und stimulieren das Immunsystem. |